Throwback to Magnetic Island, Australien

Koala Magnetic Island Australien

Dieses knuffige Kerlchen durfte ich auch auf dem Arm halten, aber dazu später mehr. Denn ich durfte auf der wunderschönen Insel Magnetic Island in Queensland, Australien nicht nur mit einem Koala kuscheln, sondern auch mit anderen exotischen Tieren, wie zB einer Python oder einer kleinen Echse. Das ist allerdings schon eine ganze Weile her, denn ich war ungefähr zu der Zeit jetzt, also Mitte März, im Jahre 2015 in Australien unterwegs. Deshalb ist dieser Post heute ein kleiner Throwback (von vielen, denn ich habe noch unendlich viele Fotos von meiner kleinen Weltreise) und ich möchte einfach nur einige meiner Fotos mit euch teilen :)

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Ein Kookaburra, auch lachender Hans genannt

Aber nun erstmal von Anfang. Meine kleine Reise entlang der Ostküste Australiens begann Anfang März 2015 in Cairns, nachdem ich dort zwei Monate in einem Pub gearbeitet hatte und ein wenig Geld beiseite legen konnte. Einer meiner allerersten Stops war dabei Magnetic Island, welches ich auf keinen Fall missen wollte. Die Insel wurde mir von meinem Kumpel Q. empfohlen, der vor mir bereits einige Monate in Australien verbracht hatte. Q. hatte mit mir also vor meiner eigenen Reise einen Fotoabend veranstaltet und mir alle seine unzähligen Fotos aus Australien gezeigt und irgendwie ist Magnetic Island einfach bei mir hängen geblieben. Ich habe meine Entscheidung hier einen Stopp einzulegen auch nicht bereut ;)

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Ein süßes, putziges, kleines Eichhörnchen-ähnliches Tierchen :)

Ich kam in einem Hostel auf der Insel unter, welches leider etwas weit außerhalb lag, aber es war gut gefüllt mit anderen Backpackern, sauber und sah eigentlich auch ganz schön aus. Außerdem hatte es eine Terrasse direkt von der man direkt aufs Meer schauen konnte. Ich hab mich aber nicht sehr oft im Hostel aufgehalten ;) Q. zeigte mir damals vor allem Fotos von vielen Tieren, mit denen er gekuschelt hat und ich als absoluter Tierfreund musste natürlich wissen, wo er das gemacht hat! Also bin ich am nächsten Tag direkt in den Wildlife Parc auf der Insel gestapft und habe mich danach mit einem anderen Backpacker zum Wandern verabredet. Die Touren sind 3 Mal am Tag, die erste irgendwann um 8 in der Früh, dann um 12 eine und nachmittags dann die Letzte. Mein neuer Freund und ich wollten um 12 einen einfachen Wanderweg laufen, auf dem oft wilde Koalas gesichtet werden und der zu einem kleinen Fort führt. Dementsprechend stand ich pünktlich zur ersten Tour beim Park auf der Matte nur um feststellen zu müssen, dass ich die Einzige war. Eine Tour findet leider erst ab 5 Teilnehmern statt und so wurde ich auf die spätere Führung vertröstet.

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Ein altes und verlassenes Schulhaus auf der Insel

Ich bin dann kurz in der Nähe des Parks umhergestreift und habe unter anderem dieses alte Schulhaus erkundet, bevor ich doch nochmal zum Park zurück bin, weil ich irgendetwas nachfragen wollte. Das war wohl Schicksal, denn es waren dann 3 andere Backpacker gekommen und der Park hat für uns dann eine Ausnahme gemacht und mit uns zu viert die Tour durchgeführt. Zu unserem Vorteil, denn so hatten wir quasi eine Privatführung und viel mehr Zeit mit den einzelnen Tierchen! Ich bin übrigens gegen Tierquälerei, besuche eigentlich nie Zoos und möchte, dass es den Tieren so gut wie möglich geht! Im Park erfreuten sich die Tiere bester Gesundheit, wirkten kein bisschen gestresst und wenn sie nicht raus kommen wollten, dann war das eben so.

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Zuerst ging es zur Vogelstation des Parks. Jedes Gehege war übrigens sehr groß und geräumig, ich hatte nicht den Eindruck als würden sich die Tiere hier eingeengt fühlen und auch typische Stresssymptome, wie Umherschweifen, welche man aus Zoos kennt, konnte ich nicht feststellen. Wir versuchten hier den Kakadu Charlie ein paar Wörter zu entlocken, durften einen schwarzen Kakadu füttern und halten und bekamen dann auch noch einen wunderschönen grünen Papagei zu sehen. Danach ging es weiter zu verschiedenen Eidechsen und normalen Echsen.

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Dort lernten wir eine Echse mit blauer Zunge kennen (sorry, ich hab mir die Namen nicht gemerkt :D), sowie eine Echse deren Hinterteil so aussieht wie ihr Kopf. Das dient dazu, dass Feinde eventuell nur ihren Schwanz abbeißen und die Echse dann trotzdem noch leben könnte. Sehr schlau, die Frau Mutter Natur. Natürlich durfte man auch hier ein paar Echsen anfassen und näher betrachten. Außerdem durften wir selber auch ein kleines Baby-Krokodil in den Händen halten! Das Krokodil war dabei aber schon gar nicht mehr so jung, wie es vielleicht den Anschein hat, sondern schon ein bis zwei Monate alt, wenn ich mich richtig erinnere.

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Das Baby-Krokodil war echt süß!
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Auf Kuschelkurs mit einer kleinen Echse

Dann ging es weiter zu den dünnen, sehr langen und etwas angsteinflößenden Kollegen. Die Rede ist von Pythons, sogenannten Würgeschlangen, die ihre Opfer zu Tode quetschen und somit ersticken. Ich habe eigentlich keine große Angst vor Schlangen, schon gar nicht vor Würgeschlangen, da diese nur in größten Nöten einen Menschen würgen würden. Wir riechen für diese empfindlichen Tiere einfach nicht gut mit dem ganzen Parfum und den Cremes, die wir auf unseren Körper schmieren. Wenn solche Schlangen also Menschen würgen, dann müssen sie schon sehr ausgehungert sein. Das ist im Park selbstverständlich nicht der Fall. Die Schlange wollte bei mir aber trotzdem lieber eine komplette Kette sein, als nur so ein „Umhang“ und dann wird man doch etwas nervös, wenn man so ein Tierchen um den Hals hat :D

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Noch ganz entspannt mit der Kleinen
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„Is she really not gonna do anything to me?“ – Zitat nervöse Adrienne

Zum Schluss ging es dann natürlich noch zu dem Highlight: die Koalas! Wir lernten erst ein bisschen mehr über diese knuffeligen Kerlchen bei ihrem Gehege, wo eine Koaladame sogar Nachwuchs bekommen hatte – also ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich die Dame im Park wohlfühlt. Koalas schlafen ja bis zu 18 Stunden am Tag, deswegen ging es dann auf die Suche nach einem halbwegs wachen Kerlchen. Dieses wurde uns dann auch tatsächlich übergeben, damit wir selbst damit mal kuscheln konnten.

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Schaut euch das pelzige Kerlchen an! Ist es nicht niedlich?

Wenn man den Koala bekommt, muss man sich übrigens wie ein Baum verhalten :D Man muss ganz steif da stehen, eine Hand mit der Handfläche nach oben auf den Bauch legen und die andere ausstrecken, als wäre sie ein Ast. Dann darf man den Koala nicht weiter berühren, sondern nur dastehen und lächeln :D Es war an dem Tag übrigens super heiß, ich habe also dementsprechend etwas geschwitzt ;) Am liebsten würde ich den Koala nochmal knuddeln, schaut euch nur mal die Nase an, wie putzig die ist *_* Ok sorry, ich hör auf :D

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Sichtbar happy :)

Von der Umarmung hat man auch vom Parkfotografen ein Foto bekommen, aber da schau ich so schlimm aus, das kann man sich nicht vorstellen :D Ich glänze im ganzen Gesicht, weil es eben so heiß war und meiner Meinung nach hatte der Fotograf echt keine Ahnung von einem vorteilhaften Portrait. Naja, ich hab ja trotzdem ein schönes, Gott sei Dank :)

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Happy Turtle <3

Nach der Tour durch den Park ging es also zum Wandern zu „The Forts“. Der Weg führte vorbei an einem tollen Aussichtspunkt über die Arthur Bay hin zu einem alten, ähm naja mir fällt grad kein besseres Wort dafür ein, „Bunker“. Den Ausblick über die Arthur Bay seht ihr unten.

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Arthur Bay

Herrlich, oder? Auf dem Weg zu dem Fort gibt es ganz viele Bäume, darunter wohl auch Eukalyptusbäume, aber ich konnte leider keinen Koala entdecken. Der Weg war wirklich nicht schwer und es war eigentlich relativ schattig, dafür dass wir die grandiose Idee hatten in der Mittagshitze wandern zu gehen. Es hat glaub ich grad mal 45 Minuten bis zum Fort gedauert und von dort hatte man dann eine schöne Aussicht über die Horseshoe Bay. Am Fort haben wir eine kleine Pause gemacht und Brotzeit gegessen, bevor wir zu unserem Ausgangspunkt zurückgekehrt sind.

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Horseshoe Bay vom Fort aus

Dort trennten sich dann bis zum Abend unsere Wege, denn er wollte noch weiter wandern und ich hatte vor an den Strand zu gehen und mich nach so viel Sport zu entspannen :P Ich bin dann mit dem Bus zur Nelly Bay gefahren, habe am Strand relaxt und bin auch ein paar Mal schwimmen gegangen. Leider war gerade Stinger Season, das heißt, dass gefährliche Quallen im Wasser sein können, aber ich hab mich ab und zu doch mal kurz getraut bis Hüfte ins Wasser zu gehen.. Ich gebs zu, ich bin da ein kleiner Schisser.

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Nelly Bay
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Wo ich jetzt auch gerne wäre

Diesen erfolgreichen und vollgepackten Tag habe ich dann mit meinem Kumpel und ein paar anderen auf der Terrasse im Hostel entspannt ausklingen lassen, denn am nächsten Tag ging es für mich schon wieder weiter.

Wie hat euch mein Throwback gefallen? Konntet ihr auch schon einmal einen Koala auf dem Arm halten? Was haltet ihr von diesen Wildparks? Tolle Idee oder total scheiße? Lasst mir gerne einen Kommentar da, ich lese jeden einzelnen!

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7 thoughts on “Throwback to Magnetic Island, Australien

  1. Also Fraser Island muss ja genial gewesen sein :-) Hört sich ja auch voll witzig an mit dem Camp das so basic war. Geht man da echt nach dem Goonkonsum und morgens erst mal an den Strand & na ja macht da schnell hin? Also ich hätte da Angst um meine Privatsphäre … Aber traumhafte Bilder hast du da gepostet!

    VG Lena

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Lena, Sorry für die späte Antwort! Und ja, nach intensiven Goongelagen und morgens nach dem Aufstehen geht man tatsächlich einfach an den Strand zum Pinkeln! Das ist aber nicht so schlimm, den da gibt es genügend Büsche, um sich dahinter zu verstecken und man muss immer zu Zweit gehen, weil die wilde Dingos auf Fraser gefährlich sein können. Aber alles halb so wild, mir ist kein einziger begegnet!

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Kommentare

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