Dresden – Eine Liebesgeschichte

Erstmal hallo und willkommen zurück :D Es war ja ne ganze Zeit lang still hier, aber das wird jetzt geändert! Anstoß dazu ist meine neue Kolumne beim Stadt Magazin port01. Dort werde ich jetzt jeden Monat eine andere Stadt zum bereisen vorstellen – im Januar wird das meine, und zufälligerweise auch port01’s, Heimatstadt sein.

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Frauenkirche Dresden

Deshalb fangen wir auch hier mit Dresden an. Ich war letztes Jahr im Februar mit meinem Freund dort für ein paar kurze Tage. Ich muss sagen, ich liebe Dresden. Nicht nur weil ich ein kleines Gefühl von Heimat dort habe, sondern weil ich es dort auch einfach wunderschön finde. Die Architektur aus Sandstein, die Elbe und die endlosen Shoppingmöglichkeiten.

Übernachtet haben wir im Best Western Hotel Quintessenz in Dresden-Cotta , also etwas außerhalb des Zentrums. Das Hotelzimmer war sehr schön, vorallem das Bad, und alles war auch sehr sauber. Das Personal war freundlich und hilfsbereit und konnte uns auch direkt ein Tagesticket für die Öffentlichen verkaufen. Mit der Straßenbahn waren wir dann in circa 20 Minuten in der Stadt. Für 2 Nächte ohne Frühstück haben wir lediglich 58 Euro insgesamt bezahlt – ein echtes Schnäppchen also. Die Lage hat uns nicht weiter gestört – ich persönlich liebe die Dresdner Straßenbahn, weil ich früher mit meiner Oma auch immer damit gefahren bin.

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Kunsthofpassage Dresden

Am 1. Tag waren wir nach der Ankunft einfach nur noch etwas essen und haben dann im Zimmer relaxt. Am 2. Tag haben wir dann Dresden kulturell unsicher gemacht – Wir waren in der Frauenkirche, sind durch den Zwinger und über die Brühlschen Terassen und sind auch nach Neustadt zu den Kunsthofpassagen mit seinen buntern Häusern.

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Altar in der Frauenkirche

Die Frauenkirche löst dabei in mir immer wieder ein Gefühl aus, welches ich nicht so wirklich beschreiben kann. Jedes Mal, wenn ich vor diesem wunderschönen Gebäude stehe, werde ich unglaublich emotional und sentimental. Sie steht für mich einfach für pure Hoffnung. Als ich noch ganz klein war, war ich mit meinem Vater einmal dort, als die Kirche noch im Aufbau war. Überall war Schutt und der Boden rund um die Kirche war offen und man konnte in den Grund sehen und sehen, wo früher die Häuser standen, welche alle im zweiten Weltkrieg zerbombt wurden. Und nun ist die Frauenkirche wieder aufgebaut und noch schöner als zuvor. Sie zeigt mir jedes Mal wieder, dass egal was passiert, egal wie kaputt man ist, man kann sich immer wieder aufbauen – oder aufbauen lassen – und daran wachsen und stärker und schöner werden, ohne zu vergessen, was einen dorthin gebracht hat. Die Frauenkirche vereint das Alte, ihr ursprüngliches Fundament und Bauweise mit ihren schwarzen Steinen, und das Neue, die neuen, hellen Sandsteine und die wunderschöne Gestaltung im Inneren und zeigt uns, dass es immer weiter geht. Es ist nie etwas verloren, solange man sich dazu entscheidet weiter zu machen und sich durch nichts aufhalten zu lassen.

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Basteibrücke

Am 3. und letzten Tag sind wir, nachdem wir aus dem Hotel ausgecheckt haben, noch in die Sächsische Schweiz gefahren, um auf die Bastei zu wandern. Auch dort war ich früher immer mit meinen Großeltern wandern, und diese Wanderungen sind auch einige meiner schönsten Erinnerungen. Es war herrliches Wetter mit viel Sonnenschein und somit war es eine tolle Wanderung. Wir waren dabei fast alleine, da im Februar wohl nicht viele Leute wandern gehen. Die Wanderung ist aber wirklich sehr leicht, die Wege waren alle frei und es lag kaum Schnee.

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Bastei Elbaussicht

Dresden wird wohl immer eine meiner liebsten Städte bleiben und ich werde immer wieder gerne dahin fahren. In Dresden gibt es wirklich für jeden etwas – wenn man offen dafür ist, sich verzauben zu lassen.

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Frauenkirche Dresden
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Basteibrücke
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Bastei Burgaussicht
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Bastei Burg
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