Die Angst auf Reisen

„Fear, to a great extent, is a story we tell ourselves.“

Auf meinem Weg von Koh Phangan nach Phuket habe ich eine Frau kennengelernt, die mir bisher den besten Tipp auf Reisen gegeben hat: “ Do everything that scares you.“

Am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, ob die wirklich alles meint. Unsere Angst ist ja auch etwas sehr wertvolles, etwas das ich nicht missen möchte und das mich gut überlege lässt, ob ich wirklich die dunkle Seitengasse bei Nacht betreten will, um schneller „daheim“ zu sein, oder nicht (natürlich nicht!)

Aber diese Frau hat nicht diese Angst gemeint, sondern die Angst, die wir uns selbst machen. Menschen auf der ganzen Welt haben Angst alleine zu reisen zum Beispiel, Angst davor einsam zu sein oder dass ihnen was schlimmes passiert. Deswegen leben sie lieber weiter ihr Leben wie es ist, zwar ganz okay aber eigentlich nix besonderes.

Guess what, das Leben beginnt, wenn man sich mal bisschen aus seiner comfort Zone traut und entdeckt, dass die Angst, die man hatte, komplett unbegründet ist. Wenn man entdeckt, dass die Welt mit mehr netten und hilfsbereiten Menschen gefüllt ist als mit schlechten. Wenn man endlich seine Angst vor _______ (bitte Nomen einführen, zB Höhe, Spinnen, Einsamkeit) überwindet und endlich das macht, wovon man schon immer geträumt hat.

Das ist der Moment, in dem das Leben beginnt. Der Moment den man nie vergessen wird und immer wieder haben will, weil man sich noch nie zuvor so unglaublich glücklich, frei und lebendig gefühlt hat.

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