Welcome to the Jungle! – The Elephant Camp

Hallöchen aus dem schönen Chiang Mai!

Gestern bin ich nach einer dreitägigen Dschungel-Trekkingtour wieder in meinem Hostel angekommen und habe mich noch nie so über ein Bett mit (sehr dünner, aber immerhin) Matratze gefreut wie nach diesen 3 Tagen! Aber es war auf jeden Fall ein Erlebnis, dass ich auf keinen Fall missen möchte!

Welcome to the Jungle!

Zu allererst, nachdem wir in Chiang Mai gelandet sind, haben Julia und ich eigentlich sofort beschlossen besagt Dschungelwanderung zu machen. Da wir eh mega viel Zeit haben, hat jede von uns eine dreitägige gemacht, allerdings haben wir uns getrennt und verschiedene Touren gemacht.

Ich persönliche liebe Elefanten (und die meisten anderen Tiere) und wollte deswegen unbedingt viel Zeit mit ihnen verbringen und sie waschen, füttern, etc. Mädchenkram und so. Übrigens: Solltet ihr nach Chiang Mai fahren, kann ich euch das Diva 2 Hostel empfehlen! Sid, der Besitzer, ist Deutscher, super nett und ehrlich und hilft euch gerne bei allen euren Fragen. Und über die Preise hier kann man sich auf jeden Fall nicht beschweren! 220 Baht für ein Doppelzimmer mit eigenem Bad? Yes, yes, yes!

Dog Puppy Nose Kiss Girl Chiang Mai Thailand

Ich wurde um 9.00 morgens vom Hostel abgeholt, der Backpacker-Rucksack blieb im Safe vom Hostel, während ich mich mit Spiegelreflex, GoPro und meiner Umhängetasche auf den Weg machte. Nachdem wir alle eingesammelt hatten, ging es zuerst zu einer Orchideen- und Schmetterlingsfarm, dann in den Elephant PooPoo Park, wo Papier aus Elefantenkacka hergestellt wird und dann endlich in den Dschungel.

Dog Fire Sleeping Elephant Camp Chiang Mai Thailand

Ich gebe zu: Ich war etwas enttäuscht. Ich dachte, ich komme jetzt zu diesem Dschungel, wo ich Affen und Vögel und andere Tiere um die Wette kreischen höre, mich durchs Dickicht schlagen muss und überall irgendetwas kriecht und dich töten will. Aber: Nada. Außer tausenden von Röhrenspinnen und ihren Netzen gab es nix außergewöhnlich Wildes. Wir sind also circa 3 Stunden durch den relativ grünen, aber irgendwie nicht so „dschungeligen“ Dschungel gelaufen, bevor wir zum Elefantencamp kamen.

Elephant Ride Jungle Chiang Mai Thailand

Ich war ziemlich gespannt auf das Camp, weil ich sehr viel Schlechtes über besagte Camps in Thailand gehört habe, aber den Elefanten schien es sehr gut zu gehen. Ich habe weder Wunden noch sonst etwas Auffälliges feststellen können, außer dass sie vielleicht etwas gelangweilt waren. Die Mahouts gingen aber alle sehr lieb und behutsam mit ihren Elefanten um. Kurz nachdem wir im Camp angekommen waren, ging es dann auch schon auf dem Rücken der Elefanten jeweils zu zweit oder zu dritt durch den Dschungel.

Witzige Anekdote: Ich saß neben Marcus, einem Deutschen aus der Nähe von Stuttgart. Während wir durch den Dschungel auf dem Elefanten ritten, klingelte plötzlich sein Handy und sein Professor von der Uni war dran, um etwas zu seiner Doktorarbeit zu fragen ^__^ War ein etwas teureres Gespräch :P

Nach dem circa 30 minütigen Ritt zogen wir uns unsere Badesachen an und stiefelten zum Fluss, um uns abzukühlen. Kurz darauf kamen auch schon die Elefanten, um das kühle Nass zu genießen, und wir durften ganz nah ran und sie baden und mit Wasser bespritzen. Gerade als ich neben dem einen Elefant stehe, sagt der Mahout plötzlich zu mir „Quick, quick!“ und zieht mich auf den Elefanten, der sich auch prompt aus dem Wasser erhebt. Da saß ich nun also im Bikini hinter dem Kopf eines riesen Säugetiers und bin quasi alleine zum Camp zurück geritten. Unglaublich! Ich saß da einfach nur und dachte „Das kann eigentlich gar nicht wahr sein!“. Es war wie im Film, wenn man von oben auf sich selbst hinab sieht. Eine unglaubliche Erfahrung, die nur noch ein anderer aus der Gruppe mit mir teilen durfte! Definitiv ein Moment, der für immer in meinem Kopf bleiben wird und den ich noch meinen Enkeln erzählen werde.

Elefant ich smile Elephant camp Chiang Mai Thailand

Im Camp wieder angekommen, hätte mich der Elefant fast abgeschüttelt, aber ich konnte mich grade noch festhalten und habe es geschafft, mehr oder weniger galant abzusteigen. Nach einer kurzen Dusche und einem traditionellen Essen, saßen wir um ein Lagerfeuer, bevor wir uns in der Bambushütte zum schlafen gelegt haben. Ich habe definitiv noch nie so schlecht geschlafen! Es war mega hart und unbequem und obwohl ich eine lange Hose und einen dicken Pulli anhatte, hab ich noch nie so sehr gefroren, wie in dieser Nacht. Am nächsten Tag ging’s dann weiter, aber mehr dazu in einem anderen Post ;)

Dog puppy sad cute Elephant Camp  Chiang Mai Thailand

Grüße aus Chiang Mai!

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